Liberale für BDP

Nationalrat

HEINZ SIEGENTHALER

AM MONTAG, 24. NOVEMBER 2014 WURDE HEINZ SIEGENTHALER ALS NATIONALRAT VEREIDIGT

EINE ANMERKUNG: Diese Empfehlung für die Wahl von Heinz Siegenthaler (Rüti bei Büren) in den Nationalrat schrieb ich im August 2011. In vielen Punkten ist dieser Artikel, der seinerzeit auf www.liberalefuerbdp.ch sowie auf www.heinzsiegenthaler.ch aufgeschaltet wurde bzw. aufgeschaltet war, nach wie vor gültig, wenngleich er in Hinblick auf die Eidgenössischen Wahlen von 2011 geschrieben wurde. Siegenthaler, der dem bernischen Grossen Rat seit 1998 angehörte, trat am Ende der Septembersession 2014 in dieser Funktion zurück. Sein Nachfolger wird der talentierte junge BDP-Politiker Jan Gnägi sein, der sein bisheriges Mandat als Grossrat bedauerlicherweise aufgrund von Stimmenverlusten der BDP am 30. März 2014 verlor.

Am 24. November 2014, gleich zum Auftakt der Dezembersession der Eidgenössischen Räte, wird Siegenthaler, Präsident der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) des Kantons Bern, als Nationalrat vereidigt werden. Er wird künftig der Finanzkommission des Nationalrats angehören, womit er auf seine grossen Erfahrungen und sein Wissen als langjähriger Präsident der Finanzkommission des bernischen Grossen Rats zurückgreifen kann. Der finanzpolitische Fachmann wird sich mit Bestimmtheit rasch auch in der eidgenössischen Politik einen Namen als allseits geachtetes politisches Schwergewicht machen.

Heinz Siegenthaler hat ausgeprägte charakterliche und politische Qualitäten, die man in der schweizerischen Politik unter Akteuren nur noch selten vorfindet. Er ist insbesondere menschlich hochanständig, authentisch, bescheiden, couragiert, besitzt gleichermassen Ecken und Kanten wie Charisma und übt einen integrativen Führungsstil aus. Zu bedauern ist, dass er nicht bereits 2013 in die Grosse Kammer, wie dies eigentlich vorgesehen war, nachrutschen konnte. Dessen ungeachtet freue ich mich, dass dem Nationalrat künftig ein profilierter Politiker angehören wird, dem es in erster Linie um die Sache, um die Lösung hängiger Probleme und nicht um die eigene Person geht, der auch eine ausgeprägte Begabung zum politischen Brückenbauer über parteipolitische Grenzen hinweg aufweist, da er nicht in erster Linie das Trennende, sondern das Verbindende zwischen Individuen und Gruppen von Individuen sieht und zum Ausdruck bringt.

FÜNF GRÜNDE FÜR DIE (WIEDER-) WAHL DES MEISTERLANDWIRTS UND PRÄSIDENTEN DER BDP DES KANTON BERN IN DEN NATIONALRAT (2011/2015)

     

ERSTENS ZIVILCOURAGE. Zivilcourage ist eine menschliche Eigenschaft, die recht selten verbreitet ist. Dies gilt besonders unter Politikern. Heinz Siegenthaler ist ein Mann mit Zivilcourage. So warf er der Zürcher SVP-Parteileitung bereits 1998 und nicht erst im Februar 2008 furchtlos "braune Tendenzen" vor. Ferner gehörte er als damaliger SVP Fraktionschef im Grossen Rat dem Kreis jener vier Männer und einer Frau von Anfang an, aus dem 2008 die Gruppe Bubenberg entstand, dem Kern der am 21. Juni 2008 in Münsingen gegründeten Bürgerlich - Demokratischen Partei (BDP).

ZWEITENS LEADERSHIP. Führungsqualitäten konnte Heinz Siegenthaler zuerst als Offizier sowie als junger Feuerwehrkommandant von Rüti bei Büren unter Beweis stellen. Unter seiner Führung (von 2005 bis 2008) erwies sich die damalige SVP - Fraktion im bernischen Grossen Rat als äusserst schlagkräftige Truppe. Wiederholt hätte Siegenthaler bernischer Regierungsrat werden können; stets lehnte der überzeugte Milizpolitiker eine Kandidatur für die höchste bernische Exekutive ab. Seine Führungskraft kam schliesslich auch im Ablösungsprozess des moderaten liberalen Flügels von der SVP, der Gründung der BDP auf kommunaler, regionaler und kantonaler Ebene zur Geltung. Heinz Siegenthaler ist Präsident der BDP Rüti bei Büren, wo seine Partei bei den Grossratswahlen von 2010 gesamtschweizerisch mit 57 Prozent den höchsten Stimmenanteil erzielte, sowie Präsident der BDP des Seelands, der regionalen Hochburg seiner Partei im Kanton Bern.

DRITTENS KOMPETENZ UND SINN FÜR DAS GANZE. Heinz Siegenthaler ist Meisterlandwirt und denkt/handelt auch als Präsident des bedeutenden Getreidezentrums Busswil unternehmerisch. Er gehört seit 2006 der Finanzkommission des Grossen Rats des Kantons Bern an und hat sich als deren Präsident seit 2008 einen Namen als herausragender Finanzpolitiker gemacht. Heinz Siegenthaler hat wiederholt eindrücklich unter Beweis gestellt, dass er sich vom Sinn fürs Ganze leiten lässt. In der Frage des Stade de Bienne (Sportfonds - Beitrag an die Bieler Stadien) beispielsweise widerstand er massiven Druckversuchen durch Bieler Lobbyisten, nachdem er Unstimmigkeiten bemerkt hatte. Er schaltete als Finanzkommissionspräsident die Finanzkontrolle ein und gab eine Sonderprüfung in Auftrag. Ergebnis: Die Unstimmigkeiten wurden beseitigt und der Betrag von 24,5 auf 10,5 Mio. Fr. reduziert. Damit stellte Siegenthaler unter Beweis, dass er die Interessen des gesamten Kantons Bern über die Sonderinteressen irgendeiner Region, und sei dies selbst die eigene, stellt. Fazit: Dem Nationalrat gehören eine grosse Zahl an Lobbyisten an, die primär Sonderinteressen verfechten; Männer und Frauen mit ausgeprägtem staatsmännischen bzw. -fraulichen Sinn fürs übergeordnete Ganze sind mittlerweile höchst selten geworden.

VIERTENS POLITISCHER BRÜCKENBAUER ZWISCHEN STADT UND LAND. Heinz Siegenthaler tritt in bester schweizerischer Tradition für den politischen und sozialen Ausgleich, für Toleranz gegenüber und den Dialog sowie die Zusammenarbeit mit Andersdenkenden ein. Er lässt sich vom Geiste des grossen Berner Staatsmanns Rudolf Minger leiten und ist wie dieser ein Mann des Volkes: "Wir verfolgen höhere Ziele. Unsere Politik muss getragen sein von Grosszügigkeit und Weitsicht. Wir wollen nicht vergessen, dass nicht wir allein den Staat ausmachen, sondern dass unser Staatswesen sich aus den verschiedensten Gruppen zusammensetzt." (Rudolf Minger 1928)

FÜNFTENS EIN ÜBERZEUGTER LIBERALER. Heinz Siegenthaler ist von seiner Persönlichkeit wie von seinem Denken her ein überzeugter Liberaler, d.h. er tritt für die Freiheit, die Toleranz sowie die Eigen- und Mitverantwortung des Einzelnen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur ein. Seines Erachtens findet die Demokratie ihre Grenzen an der Rechtsstaatlichkeit. Er plädiert für eine stark föderalistisch geprägte Staatsordnung, die vom Subsidiaritätsprinzip geleitet wird, sowie für eine weltoffene Schweiz. Heinz Siegenthaler befürwortet den bilateralen Weg und lehnt einen Beitritt unseres Landes zur EU ab.

ANDREAS K. WINTERBERGER für WWW.LIBERALEFÜRBDP.CH

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