Liberale für BDP

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DIE ORDNUNGS- UND STAATSPOLITISCHE VERWAHRLOSUNG DER ECONOMIESUISSE

REPLIK ZU CHRISTOPH MÖRGELIS PAUSCHALKRITIK AUS SVP-WARTE

VON ANDREAS K. WINTERBERGER

Wiederholt hat der Publizist und alt Nationalrat Dr. Christoph Mörgeli aus der Warte der verblocherten SVP scharfe Kritik an der Economiesuisse, ehemals Vorort des Schweizerischen Handels- und Industrievereins, geübt. In seinem «Weltwoche»-Artikel «Vom Tiger zum Kätzchen» wohl in umfassendster Weise. Dabei verwendet er Zitate des früheren Geschäftsführenden Präsidialmitglieds des Vororts, Dr. Gerhard Winterberger, die meist aus den 1950er- und 1960erjahren stammen und gelegentlich aus dem Zusammenhang gerissen werden.

Vom Röpkeaner zum Hayekianer

Gerhard Winterberger dachte durchaus eigenständig, wurde aber bis in die zweite Hälfte der 1960erjahre von seinem ursprünglichen Hauptförderer Wilhelm Röpke (1899-1966) beeinflusst, mit dem er einen regen Briefwechsel unterhielt, mit dem er auch bei passender Gelegenheit zusammenkam und sich mit ihm über ökonomische, staatspolitische, historische sowie ethisch-moralische Fragen unterhielt. Wenig bekannt ist, dass er Ludwig Erhard um Vermittlerdienste bat, als es innerhalb der Mont Pèlerin Society (MPS) zu einem Zerwürfnis zwischen Röpke und Friedrich August von Hayek (1899-1992) kam, das durch den MPS-Sekretär Alfred Hunold ausgelöst wurde und das schliesslich zur Spaltung sowie dem Austritt einer grossen Gruppe um Röpke führte.

1971 erschien erstmals die deutsche Übersetzung von Hayeks «Constitution of Liberty», ein Werk, das mittlerweile zu den modernen liberalen Klassikern zählt. Während geraumer Zeit erfolgte keine Besprechung in der «Neuen Zürcher Zeitung»; schliesslich motivierte Winterberger den damaligen NZZ-Inlandchef Dr. Kurt Müller, eine Rezension zu schreiben. In der Folge kam es schrittweise zu einer persönlichen Annäherung zwischen Hayek und Winterberger. Die Lektüre der «Verfassung der Freiheit» sowie weiterer Schriften Hayeks hatten nachhaltigen Einfluss auf eine Weiterentwicklung im Denken Winterbergers in eine zunehmend kosmopolitische liberale Richtung. Hayek war ein entschiedener Befürworter der Personenfreizügigkeit: Winterberger revidierte seine Meinung zuerst in der Theorie und aufgrund konkreter Erfahrungen in der Praxis: Massiv bekämpfte der Vorort unter seiner Führung die diversen Überfremdungsinitiativen, die von James Schwarzenbach bzw. von Valentin Oehen lanciert wurden. Seine früheren Warnungen vor «Überfremdung» revidierte Winterberger grundlegend: Durch eine Einwanderung zahlreicher ausländischer Fachkräfte sah er die «schweizerische Eigenart» nicht länger bedroht.

Ein Skeptiker der europäischen Einigung

1957 wurde durch die Römischen Verträge die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet. An der 1957 in St. Moritz stattfindenden Jahrestagung der Mont Pèlerin Society wurde darüber kontrovers diskutiert: Wilhelm Röpke, Ludwig Erhard sowie Gerhard Winterberger, damals Gast und danach MPS-Mitglied, befürworteten zwar die Idee einer europäischen Freihandelszone, warnten aber vor zentralistischen und planwirtschaftlichen Tendenzen, die durch die Römischen Verträge gestärkt würden, und lehnten diese entschieden ab. Wenn heute vielerorts – meines Erachtens durchaus zu Recht! - von einer Fehlkonstruktion der wirtschaftlichen Einigung Europas gesprochen wird, so begann diese 1957, und nicht erst seit Maastricht (1992), eine Meinung, an der Gerhard Winterberger, stets dem internationalen Freihandel verpflichtet, bis zu seinem Tode festhielt. Er lehnte stets eine Mitgliedschaft der Schweiz in der Europäischen Union (EU) ab, eine Position, auf die er auch den Vorort verpflichtete.

Gerhard Winterberger, der bis zu seinem Tod (1993) dem Präsidium des Vororts weiterhin angehörte, befürwortete wie dieser Spitzenverband der schweizerischen Wirtschaft eine Mitgliedschaft unseres Landes im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Er bedauerte die knappe Ablehnung durch den schweizerischen Souverän. Er hielt die Behauptung von Christoph Blocher für falsch, dass eine EWR-Mitgliedschaft zwangsläufig zur EU-Mitgliedschaft führen müsse. Das Beispiel Norwegen widerlegt diesen vermeintlichen Automatismus auf eindrückliche Weise.

Möglicherweise könnte ein Grund für Winterbergers Befürwortung einer EWR-Mitgliedschaft unseres Landes darauf zurückzuführen sein, dass er mit zunehmender Skepsis das Verhandlungsgeschick der schweizerischen Diplomatie beobachtete. Durchaus zu Recht, wenn man die Bilateralen Verträge zwischen der EU und der Schweiz kritisch betrachtet: So wurde beispielsweise im Verkehrsabkommen keine befriedigende Lösung, was die berechtigten schweizerischen Interessen im Flugverkehr anbelangt, getroffen. Der liberale Arbeitsmarkt wurde bedauerlicherweise eingeschränkt und ein eindrücklicher Beleg, dass die schweizerische Verhandlungsdelegation, der primär EU-Turbos angehörten, generell ein geringes Interesse am Einnehmen einer harten Verhandlungsposition hatte, zeigt sich im Umstand, dass es die schweizerische Delegation war, die der EU die rechtliche Verknüpfung der bilateralen Verträge vorschlug.
Es spricht nicht für den Bundesrat, National- und Ständerat und schon gar nicht für den Vorort bzw. die Economiesuisse, dass diese rechtliche Verknüpfung der bilateralen Verträge Schweiz – EU nicht in Frage gestellt bzw. bei der entsprechenden Volksabstimmung nicht bekämpft wurde.

Anmerkung zur Selbstbestimmungsinitiative

Gewiss hätte der Vorort bzw. die Economiesuisse auch unter der Leitung von Gerhard Winterberger die Selbstbestimmungsinitiative der SVP bekämpft, da bei deren Annahme die Rechtssicherheit, was Hunderte bestehender Wirtschaftsabkommen anbelangt, und damit zahlreiche Arbeitsplätze stark gefährdet würden. Mörgeli behauptet nun: «Das wäre tatsächlich schlimm. Schlimm darum, weil nach dieser Logik Hunderte von Wirtschaftsabkommen abgeschlossen worden wären, die gegen unsere Bundesverfassung verstossen.» Er verschweigt allerdings ganz bewusst, dass die Verträge bei Annahme der SVP-Initiative ungültig werden.

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VOM TIGER ZUM KÄTZCHEN

Von Christoph Mörgeli _ Der Schweizerische Handels- und Industrieverein (Vorort) vertrat einst mutig die Interessen des Landes und der Schweizer Bevölkerung. Seine Exponenten waren Patrioten und Mahner.
Die heutige Economiesuisse funktioniert als verlängerter Arm von Bundesbern.

Lesen Sie hier den Artikel aus der Weltwoche Nr. 34.16 [106 KB]

CHRISTOPH M֒GELIS MĒCHENSTUNDE ܂ER DEN VORORT & GERHARD WINTERBERGER


DER SVP-PROPAGANDIST M֒GELI OBSIEGT ܂ER DEN JOURNALISTEN/PUBLIZISTEN M֒GELI

Von: Andreas Winterberger
Datum: Freitag, 12. Januar 2018 um 14:48
An: Inga Hojaij
Cc: Andreas Winterberger, Ursula Gut-Winterberger, Beat Gygi , Heinz Siegenthaler, Pascal Duss, Pirmin Meier
Betreff: Re: Artikel von Ch.M⧥li 岠Gerhard Winterberger

 

Lieber Beat

Sehr geehrter Herr alt Nationalrat Dr. M⧥li

Sehr geehrter Herr Nationalrat Kథl

Liebe Ursula (Gut-Winterberger)

Lieber Heinz (Siegenthaler)

Lieber Pirmin (Meier)

Lieber Pascal (Duss)

Werte Frau Hojaij

 

Herzlichen Dank fऩe e-mail, in deren attachment Sie mir den von mir erw㣨ten Artikel von alt Nationalrat Dr. Christoph M⧥li 岍 den Vorort des Schweizerischen Handels- und Industrievereins (heute economiesuisse ) bzw. dessen langj䨲igen Direktors und Gesch䦴sf⥮den Pr䳩dialmitglieds Dr. Gerhard Winterberger gemailt haben. Dass mein Vater, Dr. Gerhard Winterberger, seinerzeitiges Mitglied der schweizerischen Verhandlungsdelegation beim Freihandelsabkommen Schweiz EWG, aus realit䴳politischen Erw䧵ngen ein klarer Bef篲ter des EWR war und seinerzeit den politischen und wirtschaftspolitischen Ambitionen von alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher stets Grenzen setzte (keine Aufnahme im Pr䳩dium des Vororts etc. etc. etc.), da er ihm zu Recht misstraute, zu Recht konstatierte, dass bei Blocher Mass und Mitte (Wilhelm R૥) fehlten, beweist auch aufgrund heutiger Erkenntnisse rund 25 Jahre nach der EWR-Abstimmung, die den definitiven Aufstieg Blochers in dessen Partei, d.h. in deren eidgen㳩schen Gremien etc. etc. brachten, welch ein feines, sensibles und untr쩣hes politisches und menschliches Sensorium Gerhard Winterberger besass. Ich gehe als Realist mit Bestimmtheit davon aus, dass Herrn Dr. M⧥li als politischer Intimus von Dr. Christoph Blocher diese Hintergr䥠vor dem Verfassen des erw䨮ten Artikels durchaus bekannt waren. Auch an anderen Stellen dieses Artikels ist das Bestreben M⧥lis unverkennbar, Dr. Gerhard Winterberger fऩe verblocherte SVP politisch zu instrumentalisieren. Damit verl䳳t der Artikel M⧥lis das Genre des seri㥮 Journalismus sein Artikel verkommt zum gezielten Versuch der politischen Manipulation und ist dem Genre der politischen Propaganda zuzuordnen. (Ein anderer propagandistischer Versuch, Dr. Gerhard Winterberger politisch zu instrumentalisieren, unternahm vor Monaten Markus Somm in der BaZ . Der Artikel kann immer noch ergoogelt werden. Die Tochter Winterbergers, meine Schwester Dr. Ursula Gut-Winterberger, replizierte seinerzeit in einem Leserbrief, der in der BaZ publiziert wurde.)

Wer sich seri㨥r) mit den zahlreichen Vortr䧥n, Aufs䴺en, diversen B襲n Gerhard Winterbergers besch䦴igt hat und zus䴺lich das Gl련atte, sich mit dem fr岥n Vorort-Chef im privaten Rahmen 岠die Jahre und Jahrzehnte politisch zu unterhalten bzw. kritisch zu diskutieren, weiss, dass der Vorort-Chef zwar seine erzliberalen Prinzipien hatte, aber gerade deshalb offen gegen岠neuen Fragestellungen und f஥ue Sichtweisen zur L㵮g alter oder neuer Probleme war. Ganz im kultur-evolution䲥n  erzliberalen Sinne des von ihm hochgesch䴺ten Friedrich August von Hayek, mit dem er als MPS-Mitglied seit 1958 (Gast 1957) enge kollegiale und intellektuelle Kontakte unterhielt. Gerhard Winterberger war schon aufgrund seines Elternhauses ein Repr䳥ntant eines selbst in zahlreichen gesellschaftspolitischen Fragen f೥ine Zeit ausserordentlich fortschrittlichen Liberalismus. Die Thuner jungfreisinnigen Freunde Winterberger, Hans Frutiger (sp䴥rer Bauunternehmer sowie sp䴥rer Vororts-Vizepr䳩dent), Urs Kunz (sp䴥rer FP- bzw. FDP-NR sowie ein Hauptrepr䳥ntant des seinerzeitigen freisinnigen Angestelltenfl嬳) sowie Kurt Blaeuer (sp䴥rer Chef der Thuner Post, allzu frඥrstorben, notabene einer meinen beiden G䴩...) k䭰ften nicht bloss entschieden f३ne freisinnige relative Mehrheit im roten Thun , sondern gar noch herzhafter fऩe Einf⵮g des Frauenstimmrechts. Ungeachtet der grossen Meinungsunterschiede mit der seinerzeit vergleichsweise gem䳳igten, aber tendenziell etatistischen Thuner Sozialdemokratie waren Thuner Sozialdemokratie, Thuner Freisinn sowie Thuner Jungfreisinn seinerzeit enge Verb䥴e im Kampf gegen rote und braune F䵳te . Der gemeinsame politische Gegner, ja Feind stand gleichermassen weit rechts wie weit links . Parallelen zur heutigen Zeit sind unverkennbar: Nicht die Volksfront ist das Thema, sondern die grossen Gemeinsamkeiten zwischen den sozialliberalen SP-Exponenten UND den gleichermassen antipopulistischen, antiautoritaristischen bzw. antitotalit䲥n Freisinnigen, Basler Liberaldemokraten, B祲lichen Demokraten, Gr쩢eralen, Christdemokraten, moderaten SVPlerns sowie Parteilosen. Der gemeinsame politische Gegner aller nichttotalit䲥n bzw. nichtautoritaristischen bzw. nichtpopulistischen Demokraten steht eindeutig zur 䵳seren Rechten bzw. zur 䵳seren Linken.

Ich werde mich bei anderer Gelegenheit eingehender mit den beiden Artikeln der Herren M⧥li bzw. Somm besch䦴igen und deren zum Scheitern verurteilten Versuch einer politischen Instrumentalisierung von Gerhard Winterberger die verdiente und 岺eugende erzliberale Antwort erteilen. Diese wird sich allerdings im Unterschied zu dieser e-mail an ein breites Publikum richten und im Internet aufrufbar sein.

 

Freundliche Gr㥼/font>

Andreas K. Winterberger

Publizist

Seestrasse 60

3700 Spiez

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Dr.Gerhard Winterberger

Charismatiker und exzellenter Redner

GERHARD WINTERBERGER – LIBERALER WELTBÜRGER UND LIBERALKONSERVATIVER PATRIOT

ZUM 25. TODESTAG DES FRÜHEREN GESCHÄFTSFÜHRENDEN PRÄSIDIALMITGLIEDS DES VORORTS DES SCHWEIZERISCHEN HANDELS- UND INDUSTRIEVEREINS SOWIE DES KLASSISCH-LIBERALEN PUBLIZISTEN AM 17. OKTOBER 2018

VON ANDREAS K. WINTERBERGER

Am Mittwoch, 17. Oktober 2018 jährt sich der 25. Todestag des viel zu früh verstorbenen, in konsequent ordnungspolitischen Kategorien (Freiburger Schule, Friedrich A. von Hayek) denkenden und handelnden Wirtschaftspolitikers, Publizisten und Wissenschafters Dr. Gerhard Winterberger (1. MaI 1922 – 17. Oktober 1993). Winterberger, der zu Recht die Reputation des «achten Bundesrats» hatte, dies aber aus Klugheit und Bescheidenheit stets bestritt, war ein höchst unabhängiger, unerschrockener und unkonventioneller Mann, reich gesegnet an Talenten und Interessen selbst sportlicher (Spitzenleichtathletik im Juniorenalter, afacionado des Schwingens) und künstlerischer Art (exzellenter Pianist und Sänger, glänzender Stilist, hochbegabter und spielerischer Umgang mit der Sprache selbst mitunter gar im Sinne des Dadaismus). Entsprechend offen boten sich ihm schon bald diverse berufliche Chancen als Wissenschafter, als wirtschaftspolitischer Berater von Regierungen, als CEO eines gewichtigen Schweizer Unternehmens, als Journalist sowie als Wirtschaftspolitiker. Winterberger liess sich nie von primär pekuniären Überlegungen leiten, sondern entschied sich als klassischer Liberaler, Bürger sowie sich gleichermassen an der res publica orientierter liberalkonservativer Patriot wie liberaler Weltbürger für jenen Bereich, in dem er seine Talente und seine Interessen am besten entfalten konnte: Jenen der Wirtschaftspolitik. Zumal er sein (wirtschafts-)politisches Engagement stets von einem publizistischen begleiten liess. Alle seine Reden und Schriften, selbst jene in seiner Funktion als Vorortschef, verfasste Winterberger stets selbst. Von Politikern und Wirtschaftsvertretern, die hierzu Ghostwriter beschäftigten, hielt er nicht allzu viel. Weiter lesen...

Auch als PDF - GERHARD WINTERBERGER – LIBERALER WELTBÜRGER UND LIBERALKONSERVATIVER PATRIOT [112 KB]

AUSTRITT UND WIEDEREINTRITT IN DIE BDP -
Einige Bemerkungen zu dieser Site von Andreas K. Winterberger

Nachdem ich in der zweiten Hälfte der 1970er- und zu Beginn der 1980erjahre massgeblich die politischen Inhalte und Themen (Veranstaltungen der Jungliberalen und Jungfreisinnigen des Kantons Zürich bzw. des Bezirks Meilen zu Themen wie Sicherung der AHV für die Jungen sowie künftige Generationen bzw. Ablehnung der 8. AHV-Revision; Schaffung starker privater Schulen durch Einführung des Bildungsgutscheins im Sinne Milton Friedmans) sowie die Programmatik der Jungliberalen des Bezirks Meilen im «klassisch» neoliberalen (Friedrich A. von Hayek, Ludwig von Mises, Milton Friedman) bzw. libertären Sinne (Robert Nozick, Murray N. Rothbard, David Friedman) und damit indirekt der schweizerischen Jungliberalen & Jungfreisinnigen beeinflusst hatte, entschied ich mich schliesslich rasch, angesichts der selbst in Jungparteien sich häufenden Intrigen («Freund – Feind – Parteifreund») auf eine politische Karriere zu verzichten und die Rolle des einen entschieden klassisch liberalen bzw. moderat libertären Kurses verfolgen UNABHÄNGIGEN PUBLIZISTISCHEN BEOBACHTERS UND ANALYTIKERS DES POLITISCHEN GESCHEHENS zu übernehmen. An diesem seinerzeitigen Entscheid hat sich nichts geändert und wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Die von mir editierten Sites www.liberalefuerbdp.ch sowie www.libertaere.ch kommentieren das politische Geschehen aus ideell klassisch liberaler, «klassisch» neoliberaler bzw. moderat libertärer Warte in völliger Unabhängigkeit von den jeweiligen Interessen oder Zielsetzungen irgendwelcher Parteifunktionäre bzw. Politiker und Politikerinnen. Dies gilt selbst für jene der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP). Unabhängigkeit in jeglicher Form, ohne Rücksichtnahme auf politische Opportunitäten, ist auch eine Grundvoraussetzung für eine überzeugende und glaubwürdige politische Publizistik. Weiter lesen...

Lesen Sie hier den gesamten Artikel Austritt und Wiedereintritt in die BDP [113 KB]

Sehr geehrte Leserinnen und Leser von www.liberalefuerbdp.ch

 

Vom Februar 2010 bis zum 24. Oktober 2014 betrug die Zahl der die Site www.liberalefuerbdp.ch anklickenden Leserinnen und Leser bescheidene 3500. Seit dem Relaunch dieser Site nach dem 24. Oktober 2014 betr䧴 der aktuelle Stand aller Zugriffe bis heute Dienstagnachmittag, 23. Dezember 2014, 14.15 Uhr insgesamt 10 175. Als Editor dieser Site von Beginn weg erwartete ich durch den Relaunch eine massive Erh赮g der Zugriffe, doch sind meine Erwartungen deutlich 岴roffen worden, was mich enorm freut. Dies ungeachtet der Tatsache, dass diese Site nicht mit irgendeiner anderen Site verlinkt worden ist, dass keine Inserate get䴩gt oder Flugbl䴴er verteilt wurden. Zur뺵f⥮ ist dies ausschliesslich durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Den Leserinnen und Lesern m㨴e ich hierzu herzlich danken. Eine entscheidende Grundlage fऩeser beachtliche Erfolg ist der Geist unerschrockener liberaler Unabh䮧igkeit, der das Denken und Handeln des Editors und diverser Mitautoren bestimmt. Wenn Sie die "Ziele dieser Site" anklicken, werden Sie bemerken, dass diese seit wenigen Tagen erneut abge䮤ert worden sind. Um den Geist der liberalen Unabh䮧igkeit wahren und st䲫en zu kn, ist eine der Zielsetzungen der Site seit 25. Oktober 2014, die F⤥rung gewisser Politikerinnen und Politiker der B祲lich-Demokratischen Partei (BDP) im allgemeinen, einzelner eidgen㳩scher Politiker im besonderen (etwa jene des am 24. November 2014 vereidigten Nationalrats Heinz Siegenthaler, BE), gestrichen worden. Ich habe Pressionsversuchen aus Kreisen der schweizerischen bzw. der bernischen BDP nicht stattgegeben, den Geist der liberalen Unabh䮧igkeit dieser Site durch Anpassung an politische Opportunit䴳岬egungen der BDP Schweiz bzw. von BDP-Bundesr䴩n Eveline Widmer-Schlumpf zu kompromittieren. Die Site www.liberalefuerbdp.ch tritt fortan ENERGISCH sowohl Fܒ WIE GEGEN DIE BDP EIN, d.h. sie 䵳sert sich aufgrund klarer liberaler Prinzipien stets kritisch bis 䵳serst kritisch 岠den aktuellen Kurs der BDP-Bundesr䴩n Eveline Widmer-Schlumpf, wird weiterhin den Versuch, dieser eine dritte Amtszeit als Bundesr䴩n zu erm笩chen, aufgrund von deren eindeutig linksetatistischen illiberalen Tendenzen, die sachpolitisch en d鴡il gleichermassen im wirtschafts-, finanz- wie im gesellschaftspolitischen Bereich nachgewiesen werden kn und auf www.liberalefuerbdp.ch auch k洩g nachgewiesen werden, gleichermassen energisch bek䭰fen wie die tendenziell linksetatistischen Tendenzen der BDP-Bundeshausfraktion sowie der Renn- und Parteileitung der BDP Schweiz. Dies im Interesse der Sicherung einer weiterhin b祲- und wirtschaftsfreundlichen (die Wirtschaft besteht aus allen Individuen, unabh䮧ig davon, ob sie Unternehmer oder Arbeitnehmer bzw. stets Konsumenten sind) Schweiz. L䮤er werden wohlhabend durch die Maximierung der perschen Freiheit ihrer B祲innen und B祲 im Rahmen einer liberalen rechtsstaatlichen und f䥲alistischen Demokratie, einer liberalen Marktwirtschaft sowie einer liberalen Gesellschaft freier B祲innen und B祲, die Individuen bzw. die Minderheiten unseres Landes unabh䮧ig von ihrer nationalen, sozialen etc. Herkunft integriert und nicht ausschliesst bzw. gegeneinander ausspielt. Dies beweist die Geschichte unseres Landes eindr묩ch. Der fatale Weg des Etatismus ist der direkte Weg in die Zerst⵮g b祲licher Werte, einer liberalen B祲gesellschaft, der individuellen Freiheit des Individuums, der Familien, Gruppen von Individuen sowie eines breiten Volkswohlstands. Dieser Irrweg wird auch k洩g mit aller Entschiedenheit von www.liberalefuerbdp.ch bek䭰ft werden. Gleichg䩧, ob er von "links", von "rechts" oder von einer vermeintlichen "b祲lichen Mitte", die sich als politische Wanderd堨Franz Josef Strauss) entpuppt, beschritten wird.

 

In diesem Sinne w㣨e ich Ihnen und Ihren Angeh⩧en, Partnerinnen und Partnern, Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen schFesttage und alles Gute, viel Gl묠Mut und Zuversicht im neuen Jahr.

 

Andreas Kaspar Winterberger, Editor von www.liberalefuerbdp.ch

 

ENGAGEMENT ZUR F֒DERUNG DER ZIVILCOURAGE, ZUR STĒKUNG DER INSTITUTIONEN DES LIBERALEN DEMOKRATISCHEN RECHTSSTAATS SOWIE DER FREIEN MARKTWIRTSCHAFT (ORDOLIBERALISMUS), ZUR MEHRUNG DER FREIHEIT, UNABHĎGIGKEIT UND EIGEN-/MITVERANTWORTUNG DES INDIVIDUUMS IN GESELLSCHAFT, WIRTSCHAFT, KULTUR UND STAAT NACH DEM KLASSISCH-LIBERALEN, FքERALISTISCH-KOSMOPOLITISCHEN IDEAL SOWIE ZUR VERSTĒKTEN KOOPERATION DER BܒGERLICHEN MITTE (LIBERALE PLUS CHRISTDEMOKRATISCHE MITTE) IM SINNE DER MEHRUNG VON "MASS UND MITTE" (Wilhelm R૥)

 

FDP! FDP! DU ENTSCHWINDEST / WIE DIE WURST IM SAUERKRAUT

KOMMENTAR/GLOSSE ZU DEN THUNER STADTRATS- UND GEMEINDERATSWAHLEN VOM SONNTAG, 30. NOVEMBER 2014

VON ANDREAS K. WINTERBERGER

Thun ist die Heimatstadt meines Vaters Dr. Gerhard Winterberger sel., des fr岥n Gesch䦴sf⥮den Pr䳩dialmitglieds des Vororts des Schweizerischen Handels- und Industrievereins (heute economiesuisse). Hier wuchs er auf, gehⴥ gemeinsam mit Hans Frutiger, dem sp䴥ren Thuner Baumeister, Vizepr䳩denten des Vororts und zeitweisen freisinnigen Kommunalpolitiker, mit Urs Kunz, einem sp䴥ren Hauptrepr䳥ntanten des freisinnigen Angestelltenfl嬳 und Nationalrat (1975-1983) sowie dem allzu frඥrstorbenen Kurt Bleuer, dem sp䴥ren Chef der PTT Thun, zu den herausragenden Exponenten der Thuner Jungfreisinnigen. Diese hochtalentierten M䮮er k䭰ften als Jungpolitiker entschieden fऩe Einf⵮g des Frauenstimmrechts und gemeinsam mit dem damals an weiteren politischen Begabungen reichen Thuner Freisinn gegen die moderate Thuner Sozialdemokratie um Platz eins in der st䤴ischen Politik.

Von Friedrich von Flotow (1812-1883) stammt die romantisch-komische Oper "Martha oder Der Markt von Richmond", das Libretto schrieb W. Friedrich. In der Arie des Lionel ( "Ach, so fromm, ach, so traut" ) im 3. Akt heisst es am Ende: "Martha! Martha! Du entschwandest / Und mein Gl렮ahmst du mit dir". Mein Vater war stets auch ein begeisterter S䮧er und als Junior ambitionierter Leichtathlet (er z䨬te zu den Top Ten der Schweizer Juniorensprinter neben Ernst Bergmaier, dem sp䴥ren Chef von Elektrowatt) und 岬egte sich in jungen Jahren ernsthaft, die Ausbildung sowie den Beruf eines Operns䮧ers zu absolvieren bzw. zu ergreifen. Er war ein gl䮺ender Stilist, liebte dadaistische Wortspiele und den Kalauer, spielte gerne das enfant terrible und meinte seinerzeit, als die damalige freisinnige Nationalr䴩n Martha Ribi, die er politisch wie menschlich durchaus sch䴺te, als St䮤eratskandidatin gegen die Sozialdemokratin Emilie Lieberherr scheiterte, teils lakonisch, teils ironisch: "Martha! Martha! Du entschwandest / Wie die Wurst im Sauerkraut"! (Eigenkreation Gerhard Winterberger). Gel䵦iger war damals eine andere Abwandlung des Texts aus dem Libretto: "Martha! Martha! Du entschwandest / Und mit dir mein Portemonnaie".

Die Ergebnisse der Thuner Stadtrats- (Legislative) und Gemeinderatswahlen (Exekutive) traten gestern Sonntag recht sp䴠ein. Die offizielle Site der Stadt Thun, www.thun.ch , war dermassen 岬astet, dass es zu jener Zeit, als die ersten Wahlergebnisse eintrafen, jedenfalls f୩ch ein Ding der Unm笩chkeit war, Wahlergebnisse aufzurufen. Ich musste mich an die Site des Thuner "T䧥lers" ( "Thuner Tagblatt" ) halten und die Informationen des Lokalblatts trথlten nach 22 Uhr im Berner Zeitlupenschneckentempo ein.

Als ich schliesslich Kenntnis von einem weiteren elektoralen Debakel, vom weiteren kontinuierlichen Krebsgang des Thuner Freisinns hatte, der vor vier Jahren bereits den letzten Sitz in der Exekutive sowie drei Stadtratssitze eingeb㴠hatte, gestern Sonntag mit bloss noch 8,84 Prozent der Stimmen (2010: 10,50 Prozent) einen weiteren Parlamentssitz (neu 3 statt bisher 4 Sitze) und damit die Fraktionsst䲫e verlor, und damit scheinbar den pitoyablen und tragischen Weg in die politische Bedeutungslosigkeit am Rockzipfel der verblocherten Thuner SVP weitergeht, kam mir urpl京ich der Spruch meines Vaters in den Sinn, den ich wie folgt modifiziert habe: "FDP! FDP! Du entschwindest / Wie die Wurst im Sauerkraut" .

ܢer die B襲 gehen muss auch die B祲lich-Demokratische Partei (BDP). Bei den Stadtratswahlen verlor unsere Partei nur geringf駠(von 14,03 Prozent und 6 Sitzen im Jahre 2010 neu 13,16 Prozent und noch 5 Sitze) und bleibt klar drittst䲫ste Thuner Partei. Doch nach dem R봲itt des bisherigen BDP-Zugpferds, der Gemeinder䴩n Ursula Haller, UNSERER URSULA, verbuchte die Gemeinderatsliste der B祲lichen Demokraten mit noch 8,02 Prozent drastische Verluste gegen岠2010, nicht bloss im Vergleich zum Abschneiden bei den st䤴ischen Parlamentswahlen. Die BDP wurde 岦l嬴 von der "Mitte Thun" , einem elektoralen Zweckb䮩s von CVP, EVP, glp, EDU (insgesamt 11,58 Prozent fऩese Gemeinderatsliste) sowie gar noch von den Gr宠(11,41 Prozent). Der f津 Gemeinderatssitz ging daher an den Christdemokraten Konrad H䤥ner, einem in der Aarestadt allseits gesch䴺ten Unternehmer und Politiker (die CVP ist parlamentarisch wie bisher mit einem Sitz vertreten). Dem BDP-Spitzenkandidaten Peter Aegerter, von Beruf Bauleiter und in sportlichen Kreisen (Fussball) engstens vernetzt, bisheriger BDP-Fraktionschef im Stadtrat, gl봥 der Einzug in den Thuner Gemeinderat in 岲aschender Deutlichkeit nicht, obgleich er bei den Stadtratswahlen beachtlich viele Panaschierstimmen erhielt. Zu fragen w䲥, ob Aegerter als Repr䳥ntant einer Mitte- bzw. -im Kanton Bern bzw. in Thun- moderaten Mitte-Rechts-Partei dessen tendenzielles Hardliner-Image in Fragen der Asyl- und Ausl䮤erpolitik nicht geschadet hat. Handkehrum konnten die Thuner W䨬erinnen und W䨬er leicht die punkto eindeutiger Klarheit 岺eugende Positionierung Aegerters in Erfahrung bringen, soweit diese ihnen nicht bereits bekannt war. Dies sei zu Aegerters Gunsten festgehalten. Persch ziehe ich Politikerinnen und Politiker vor, die klare Standpunkte einnehmen, politisch berechenbar sind und den politischen Kompromiss nicht bereits bei der eigenen Positionierung vorwegnehmen... Zudem d津n wohl viele Thunerinnen und Thuner Aegerter weniger als Konsenspolitiker in einem Exekutivamt denn als kritisch und oppositionell gestimmten Parlamentarier bevorzugt zu haben. In diesem Sinne: Three Cheers for Peter Aegerter!...

Die Thuner Sozialdemokratie bleibt mit 20,56 Prozent (ein Stadtratssitzgewinn, zwei Gemeinderatssitze wie bisher) hinter der SVP (26,36 Prozent, ein Stadtratssitzverlust, zwei Gemeinderatssitze wie bisher) klar auf Platz zwei verwiesen. Die Gr쩢eralen (glp) verdoppelte ihre Parlamentsvertretung (neu 2 Stadtratssitze), w䨲end die Jungen Gr宠wie die Mutterpartei prozentual, aber auch mandatsm䳳ig zu den Gewinnern geh⥮ (Junge Gr堮eu 1 Sitz, Gr堔hun wie bisher 4 Sitze).

Bedenklich ist, dass die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2010 mit 35,53 Prozent (38,6 Prozent) weiter gesunken ist und deutlich unter der Stimmbeteiligung bei den drei eidgen㳩schen Vorlagen lag. Ich vermute, dass dieser kommunalpolitische W䨬erstimmenkrebsgang prim䲠auf eine M鬡nge aus Unzufriedenheit und Resignation 岠den Gang der st䤴ischen Politik bzw. von Teilen des Thuner Wirtschaftslebens zur뺵f⥮ ist. F३ne optimistischere Interpretation (hohe Zufriedenheit der B祲innen und B祲) gibt es meines Erachtens kaum Anzeichen.

Womit wir wieder an den Ausgangspunkt unserer ܢerlegungen zur뫥hren: Hans Frutiger engagierte sich vor vielen Jahren als Thuner Freisinniger in der Kommunalpolitik. Als 䬴erer Herr erz䨬te er mir Anfang der 1990erjahre am Rande des allj䨲lichen Ausschiesset, er habe seinerzeit gehofft, mit seinem Eintritt in die Kommunalpolitik einen konstruktiven Beitrag zur Schw䣨ung des 쥮 Thuner Politfilzes bzw. dieser Filzm鬡nge aus Politik und wirtschaftlichen Sonderinteressen zu leisten.  Hochmotiviert habe er sich an die Arbeit gemacht, Reformvorschl䧥 unterbreitet, sich aktiv an der parlamentarischen Arbeit beteiligt, um im Verlaufe der Zeit resigniert zu realisieren, dass die Kr䦴e der politisch-wirtschaftlichen Verbandelung (Thuner Korporativismus) 䵳serst beweglich auf deren Anfechtung reagierten und dass sein politisches Engagement dagegen vergleichsweise Z堤es vergeblichen Kampfes von Don Quichottes gegen Windm쥮 angenommen h䴴en. Wobei es sich nat쩣h bei dem Thuner Korporativismus um politisch-wirtschaftliche Kreise handelt, die ihre aus Gr䥮 der demokratischen Hygiene sowie der Rechtsstaatlichkeit v쬩g inakzeptablen Privilegien knochenhart verteidigen. Und Hans Frutiger war notabene durch und durch ein hochbegabter politischer Realist, kein Phantast, der zu durchaus wirksamem Gegengift greifen wollte, daran aber gehindert bzw. kaum unterst괠wurde. Nicht bloss von den eigenen "Parteifreunden"...

Mittlerweile sind Dekaden vergangen. Doch die Verbandelung des Thuner politisch-wirtschaftlichen Sektors d津 munter weitergegangen sein. Weshalb die Stimmenthaltung eines partiell sehr aufgekl䲴en Teils des Elektorats als Versuch der Delegitimierung von Macht massgeblicher Kreise der Thuner classe politique sowie eines Teils der ⴬ichen wirtschaftlichen Elite interpretiert werden sollte. Eine durchaus kluge und hintersinnige Strategie, bei der man erst noch seinem perschen Wertesystem treu bleibt...

WENN AUF DIE FRAU GESPIELT WIRD ODER: ZUR VERTEIDIGUNG VON EVELINE WIDMER-SCHLUMPF

ANDREAS K. WINTERBERGER

Wenn M䮮er Frauen in F⵮gspositionen kritisch be䵧en, verwenden sie oft nicht dieselben Kriterien wie dann, wenn dieselben M䮮er in entsprechenden Funktionen beurteilen. Besonders deutlich ist dies dieser Tage nach dem Ende des Projekts Union CVP - BDP geworden: Die Leidtragende heisst Eveline Widmer-Schlumpf. Ich habe von meinen Eltern frꥩtig gelernt, was viele B祲innen und B祲 ihr Leben lang nie lernen: Dass man zwischen der Person, d.h. der Politikerin bzw. dem Politiker und der Politik oder den Ideen, die diese Person vertritt, klar unterscheiden muss. Man soll durchaus deren Politik  sowie deren Ideen in aller Deutlichkeit klar kritisieren (d楮), nicht aber auf die Frau oder den Mann spielen, solange sich diese/dieser ans Fairplay halten. mehr >>>

WIDMER-SCHLUMPF ENTM܎DIGT DEN BܒGER UND ETABLIERT DIE BEH֒DENWIRTSCHAFT.

BEAT KAPPELER

Diese in der "NZZ am Sonntag" publizierte Kolumne z䨬t die politischen Fehlentscheidungen der noch amtierenden BDP-Bundesr䴩n w䨲end der vergangenen sechs Jahren pr亩se auf. mehr >>>

AMBIVALENZ BEI EVELINE WIDMER-SCHLUMPF

ANDREAS K. WINTERBERGER

Ich gestehe: In meinem Leben habe ich bisher erst zweimal demonstriert: 1968 nahm ich an einer Demonstration gegen die Besetzung der damaligen Tschechoslowakei (CSSR) durch Truppen der Sowjetunion (UdSSR) sowie der ⩧en Warschauer Paktstaaten in Z飨 teil. Und am 11. April 2008 demonstrierte ich gemeinsam mit 12 000 anderen Menschen auf dem Bundeshausplatz in Bern, um meine/unsere Unterst굮g fऩe damalige Justizministerin auszudr륮 und gegen die Verrohung der politischen Kultur durch deren demagogischen Amtsvorg䮧er und dessen zunehmend autoritaristische bis rechtstotalit䲥 Z堡nnehmende SVP/UDC ( Union du Centre D魯cratique, Unione Democratica di Centro, d.h. UDC, heisst die SVP in der Romandie sowie in der italienischen Schweiz; UDC scheint mittlerweile zum Synonym von Union des Cons verkommen zu sein...) zu protestieren. Der perschen Wertsch䴺ung Widmer-Schlumpfs ist im Laufe der Jahre die Ent-T䵳chung gefolgt. mehr >>>

OPPORTUNIST UND EGOIST

ANDREAS K. WINTERBERGER

Gedanken zur mutmasslichen St䮤eratskandidatur von FDP-Nationalrat Ruedi Noser im Kanton Z飨 nach der R봲ittserkl䲵ng des Amtsinhabers Felix Gutzwiller auf Ende Legislatur. mehr >>>

DER REVOLUTIONĒ HAT SICH DEN STAHLHELM AUFGESETZT 

PHILIPP LOSER (WWW.TAGESANZEIGER.CH, 12.11.2014)

Ruedi Noser, Favorit fऩe Nachfolge von Felix Gutzwiller als Z㨥r St䮤erats, hat einen langen Weg im Freisinn hinter sich. Er sticht in der FDP heraus im Guten wie im Schlechten. mehr >>>

GORDON TULLOCK GESTORBEN.

ANDREAS K. WINTERBERGER

Gordon Tullock war gemeinsam mit James M. Buchanan, dem sp䴥ren Nobelpreistr䧥r f֫onomie, Mitbegr䥲 der liberalen PUBLIC CHOICE SCHOOL. mehr >>>

PUBLIC CHOICE SCHOOL

ANDREAS K. WINTERBERGER

Aus Anlass des Todes von Professor Gordon Tullock, gemeinsam mit dem bereits verstorbenen Nobelpreistr䧥r f֫onomie, Professor James M. Buchanan, Mitbegr䥲 der PUBLIC CHOICE SCHOOL, kn Sie eine leicht ver䮤erte Version meines unter dem Begriff PUBLIC CHOICE-THEORIE seinerzeit in Caspar von Schrenck-Notzing (Hgb), Lexikon des Konservatismus, Leopold Stocker Verlag, Graz 1996, erschienen Beitrags ohne die dabei angef䥠und von mir zusammengestellte Bibliographie lesen. Mehr unter liberal >>>

我以为粉嫩公主酒酿蛋味道不怎么好吃粉嫩公主酒酿蛋,但没想到味道很好,甜得滑溜溜的。还有,淡糯米的香味,觉得很好喝,一边喝,一边充满了心情丰胸产品 ,这是一举两得的。持续半个月以上时,感觉胸部逐渐发热,这个开始发育丰胸,一个月以上时开始明显的长肉,丰满,内衣开始变紧,两个月以上的时间基本上杯子变大,后面的长肉变得更快,三个月以上的时间从a杯子增加到c杯子丰胸食物

WELCHE KONSEQUENZEN ERGEBEN SICH AUS DEM ABBRUCH DES PROJEKTS UNION  CVP - BDP?

ANDREAS.K.WINTERBERGER

Die Absage der BDP Schweiz an der Weiterf⵮g des Projekts einer Union zwischen der CVP und der BDP auf eidgen㳩scher Ebene hat nicht bloss  kurz-, mittel- und vielleicht gar langfristige Konsequenzen im Verh䬴nis zwischen der BDP Schweiz und der CVP Schweiz bzw. zwischen den BDP- und den CVP-Kantonalparteien, sondern wird die Wahrscheinlichkeit drastisch mindern, dass BDP-Bundesr䴩n Eveline Widmer-Schlumpf im Dezember 2015 erneut f३ne weitere, d.h. eine dritte Amtszeit kandidieren d津. Diese neue politische Lage erweitert den politischen Spielraum der BDP Schweiz tendenziell ungleich st䲫er als jenen der CVP Schweiz gerade auch im Hinblick auf die eidgen㳩schen Wahlen vom 18. Oktober 2015, was die Bildung von Listenverbindungen mit denkbaren politischen Partnern sowie die Wahlchancen der BDP (Verbesserung der Ausgangslage) bzw. der CVP (Verschlechterung der Ausgangslage) anbelangt. Selbst innerhalb der BDP hat sich eine neue Lage ergeben: Die Promotoren des von Anfang an mit geringen Chancen versehenen Projekts, BDP-Parteipr䳩dent Martin Landolt (Nationalrat GL) sowie BDP-Vizepr䳩dent Lorenz Hess (Nationalrat BE), stehen nun auch innerparteilich mit abges䧴en Hosen da und d津n in den kommenden Tagen und Monaten angesichts ihres politisch unklugen und aggressiven Vorgehens, das die BDP-Parteimitglieder sowie gewisse BDP-Kantonalparteien aus gutem Grund ver䲧erte, ums politische ܢerleben in ihren politischen F⵮gs䭴ern auf eidgen㳩scher Ebene wie auch am Wahltag vom 18. Oktober 2015 zu k䭰fen haben. Denn Wahltag ist Zahltag. Die BDP steht vor einer  grundlegenden Erneuerung ihres politischen F⵮gspersonals auf eidgen㳩scher Ebene sowie in der Zusammensetzung der k洩gen BDP-Bundeshausfraktion. Dies ist hinsichtlich der politischen  Zukunft der BDP auf nationaler Ebene sehr zu begr㥮. Allerdings muss die BDP nun unverz쩣h die von Hans Grunder (2008 bis 2012) bzw. seinem Nachfolger Martin Landolt (seit 2012) als jeweiligen Pr䳩denten der BDP Schweiz immer wieder hinausgeschobenen Hausaufgaben endlich anpacken: Die Bildung von zwei, drei thematischen Schwerpunkten, die fortan das Profil der Partei als eigenst䮤ige Kraft pr䧥n. Weder Grunder noch Landolt oder gar Hess waren bzw. sind dazu intellektuell bzw. konzeptionell imstande, wie die bisherigen Erfahrungen gezeigt haben. Es dr䮧t sich daher gebieterisch ein erneuter Wechsel an der Parteispitze (R봲itte von Landolt und Hess) auf.

 

Meines Erachtens spricht vieles bei einer - notwendigerweise raschen!  - Regelung der Nachfolge Landolts f३ne Frau aus dem Kanton Bern. Es besteht keinesfalls die Notwendigkeit, dass diese Lady bei der Wahl ins Amt der schweizerischen BDP-Parteipr䳩dentin bereits dem eidgen㳩schen Parlament angeh⥮ m㴥. Erforderlich sind prim䲠grosse politische Erfahrungen auf kommunaler und - zumindest - kantonaler Ebene, Bodenst䮤igkeit, charakterliche Qualit䴥n wie Integrit䴬 Hochanst䮤igkeit, politische Schl䵥, Kreativit䴬 gute kommunikative F䨩gkeiten, gut liberaldemokratische Gesinnung im schweizerischen Sinne sowie der Aufbau einer fortan 䵳serst engen Vernetzung mit der BDP-Bundeshausfraktion sowie dem BDP-Parteisekretariat in Bern. Unternehmerische Erfahrung in einem KMU-Betrieb m㴥 eigentlich zwingend ein weiterer enormer Plus-Punkt sein...

WELCHE ROLLE SPIELT MARTIN LANDOLT AUF DER POLITTHEATERB܈NE?

ANDREAS K. WINTERBERGER

Beabsichtigt Eveline Widmer-Schlumpf, 2015 nochmals f३ne dritte und letzte Amtsdauer zu kandidieren? Und welche Rolle spielt der schweizerische BDP-Parteipr䳩dent Martin Landolt in diesem bisher reichlich wenig ausgeleuchteten Polittheaterst뿠mehr >>>

"WAS ZU ERWARTEN WAR, MUSSTE PASSIEREN",

PROJEKT UNION CVP - BDP GESCHEITERT

ANDREAS K. WINTERBERGER

Freude herrscht 岠die gestrige Mitteilung, die endlich auch erstmals im Zusammenhang mit obigem Projekt an alle BDP-Parteimitglieder per e-mail ging. Vorher schien diese Konzeption einer Union aus CVP und BDP die BDP-Parteimitglieder aus der Sicht der engsten BDP-Parteinomenklatura nichts anzugehen. Direkte, gar kontinuierliche Informationen an die Parteimitglieder? Inexistent! - mehr >>>

UNION CVP - BDP ZUM SCHEITERN VERURTEILT.

ANDREAS K. WINTERBERGER

So klandestin das Projekt einer Union aus BDP und CVP hinter dem R륮 der BDP-Parteimitglieder von Parteipr䳩dent Martin Landolt (GL) und seinem Stellvertreter Lorenz Hess (BE) in mutmasslich engster Absprache mit der aus Graub䥮 stammenden BDP-Bundesr䴩n Eveline Widmer-Schlumpf aufgegleist wurde, so klandestin d津 es demn䣨st vermutlich aufgrund von massivem Widerstand gewichtiger BDP-Kantonalparteien sowie der Parteibasis, die erst aufgrund von Indiskretionen in den Medien informiert wurde, begraben werden. mehr >>>

SINKENDE BDP-WĈLERAKZEPTANZ.

ANDREAS K. WINTERBERGER

Am 30. M䲺 2014 erlitt die BDP des Kantons Bern bei den Grossratswahlen eine klare Wahlniederlage. Nach dem j糴en Wahlbarometer sank der W䨬eranteil auf 4,7 Prozent. Hauptgrund in beiden F䬬en d津 die linksetatistische Politik der BDP-Bundesr䴩n und der diese meist unkritisch unterstꥮde BDP-Bundeshausfraktion sein. Das Pr䳩dium der BDP des Kantons Bern sowie die BDP-Grossratsfraktion haben vorher wie seither gleichermassen wie BDP-Finanzdirektorin Beatrice Simon hervorragende Arbeit geleistet. Pl䤯yer f३ne Kurskorrektur der schweizerischen BDP sowie der BDP-Bundeshausfraktion nach bernischem Vorbild, damit sich Wahlerfolge auf nationaler wie auf bernischer Ebene wieder einstellen. mehr >>>

WARUM HISTORISCH GEWACHSENE MENTALITĔSUNTERSCHIEDE IN GRAUB܎DEN EINE UNION       CVP -  BDP VERUNMևLICHEN.

ANDREAS K. WINTERBERGER

Regional seit dem 19. Jahrhundert stark verankerte politisch-konfessionelle Mentalit䴳unterschiede erkl䲥n, weshalb das Pr䳩dium der BDP-Kantonalpartei Graub䥮s aus Gr䥮 der politischen Selbsterhaltung selbst eine auf nationale Ebene beschr䮫te Union CVP - BDP entschieden bek䭰ft, ja bek䭰fen muss. mehr >>>

EIGENWILLIG UND EIGENSINNIG - KURZUM: DIE LADY HAT CHARAKTER!

ANDREAS K.WINTERBERGER

Eine W䩧ung des couragierten politischen Wirkens von Ursula Haller aus Anlass ihres R봲itts aus dem Nationalrat. Mit Sicherheit darf konstatiert werden: Ohne Ursula Haller - wie auch gleichermassen ohne Heinz Siegenthaler! - w䲥 die B祲lich-Demokratische Partei (BDP) des Kantons Bern kaum gegr䥴 worden. Dem totalen Triumph des Volksverhetzers aus Herrliberg wurden Grenzen gesetzt. mehr >>>

"PLĄOYER Fܒ DEN STRIKTEN LIBERALISMUS"

ANDREAS.K.WINTERBERGER

In diesem Essay werden grundlegende Unterschiede zwischen dem klassischen bzw. "strikten Liberalismus" (Jasay) UND dem Sozialliberalismus hervorgehoben. Ungeachtet dieser grundlegenden theoretischen Unterschiede, die auch direkt wie indirekt einen entscheidenden Einfluss auf die praktische Politik haben, gibt es in der allt䧬ichen Politik sehr viele konkrete Ber⵮gspunkte bzw. Gemeinsamkeiten zwischen Liberalen, Liberalkonservativen UND Sozialliberalen (Teile der SP, Teile der CVP). Ich pl䤩ere daher auch f३ne enge bzw. noch engere Zusammenarbeit zwischen Politikern von BDP, CVP, FDP, GLP und Teilen der SP angesichts der Herausforderungen, die der "rechte" wie der "linke" Fundamentalismus fऩe Funktionsf䨩gkeit unserer Konkordanzdemokratie darstellt (siehe insbesondere "Bemerkung" am Ende dieses Essays). mehr >>>

FRANK A. MEYER - RINGIERS CHEFPUBLIZIST UND MEINUNGSF܈RER.

PIRMIN MEIER

Der bedeutende Schweizer Historiker und liberalkonservative bzw. zunehmend konservativ-liberale Schriftsteller Pirmin Meier zeichnet ein differenziertes Portr䴠von Frank A. Meyer und setzt sich kritisch mit dessen Zerrbild des "klassischen Liberalen" - oder "klassischen Neoliberalen" Friedrich A. von Hayek auseinander. mehr >>>

ⰱ8 by Andreas K. Winterberger